Zahnarztangst bei Kindern: So können Eltern helfen

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Viele Menschen gehen ungern zum Zahnarzt. Doch gerade bei kleinen Patienten ist die Angst vor einer zahnmedizinischen Untersuchung oder Behandlung oft besonders groß. Auch für Eltern kann das zur Belastung werden, denn sie wissen einerseits: Der regelmäßige Prophylaxetermin ist wichtig, um die Mundgesundheit des Sprösslings abzusichern. Andererseits fällt es schwer, ein angsterfülltes Kind geradezu zum Zahnarztbesuch zu zwingen.

Einige Kinder weinen, schreien und schlagen um sich, während andere flüchten oder sich komplett verkrampfen. Das bedeutet nicht nur Stress für Eltern und Kind, sondern erschwert auch eine Untersuchung bzw. Behandlung erheblich. Im Folgenden erklären Ihnen die Pluszahnärzte®, Ihre Spezialisten für kleine Angstpatienten in Düsseldorf, woher die Ängste kommen und wie Sie als Eltern Ihren Kindern am besten helfen können.

Wie entsteht Zahnarztangst?

Eine Angst kommt meist nicht aus heiterem Himmel, sondern hat konkrete Auslöser. Vielleicht hatte Ihr Kind bereits unschöne Erfahrungen beim Zahnarzt oder es hat von anderen Kindern im Kindergarten bzw. der Schule deren „Zahnarzt-Gruselgeschichten“ gehört. Möglicherweise haben auch Sie selbst eine größere Zahnbehandlung hinter sich, über die Sie im Beisein des Kindes geklagt haben? Da Kinder sich in Ihren Meinungen meist stark an denen der Eltern orientieren, färbt auch elterliche Angst häufig auf den Nachwuchs ab. Weitere nicht unwichtige Faktoren sind die ungewohnte Umgebung in der Zahnarztpraxis und der gefühlte Kontrollverlust während der Untersuchung und Behandlung.

Was können Eltern tun, um Kindern zu helfen?

Viele Eltern möchten Ihren Kindern die Angst nehmen, indem sie den Untersuchungs- bzw. Behandlungsablauf beschönigen. Aussagen wie „Das tut gar nicht weh“ oder „Das geht ganz schnell“ sind dabei typisch. Solche gut gemeinten Aussagen erweisen sich leider oft als kontraproduktiv. Wenn das Kind doch länger auf dem Zahnarztstuhl sitzen bleiben muss oder die Untersuchung bzw. Behandlung als unangenehm empfindet, wird es sich das merken und dem nächsten Zahnarztbesuch umso angsterfüllter entgegenblicken.

 

Auch Bestechungsversuche wie „Wenn du ganz tapfer bist, bekommst du danach ein Eis“, sind nicht zu empfehlen. Sie suggerieren dem Kind, dass es eine besonders schwere Aufgabe zu bewältigen gibt. Setzen Sie stattdessen auf Ehrlichkeit. Denn für die Bekämpfung der Zahnarztangst gibt es ein Zauberwort: Aufklärung.

 

Besuchen Sie die Praxis bestenfalls bereits im Voraus, damit sich das Kind mit den Räumlichkeiten und dem Team vertraut machen kann. Ideal hierfür eignet sich ein Termin in der Zahnputzschule. Beantworten Sie Ihrem Kind etwaige Fragen wahrheitsgetreu oder noch besser – lassen Sie das den Kinderzahnarzt in Düsseldorf übernehmen. Mit Einfühlungsvermögen und in kindgerechter Sprache werden hier Abläufe erklärt und Zweifel aus dem Weg geräumt.

Welche Narkosen sind für Kinder geeignet?

Sollte Ihr Kind besonders ängstlich sein und sich einer Behandlung verweigern, gibt es als letzten Ausweg immer die Möglichkeit einer kindgerechten Narkose. So kann die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt in Düsseldorf sich ungehindert um die Mundgesundheit kümmern, während das Kind entspannen kann und von dem Eingriff kaum etwas mitbekommt. Beliebt hierfür sind vor allem der Dämmerschlaf und die Behandlung unter Lachgas. Gerne beraten Sie die Pluszahnärzte® genauer zu den infrage kommenden Optionen.

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