Zahnschiene als Symbol für Zähneknirschen

Was hilft wirklich gegen Zähneknirschen?

Bildnachweis: Adobe 182034118// Urheberrecht: Andrey Popov Zähneknirschen ist mehr als eine schlechte Angewohnheit. In der Zahnmedizin hat die unbewusste Aktivität der Kaumuskeln sogar einen eigenen Namen: Bruxismus. Darunter fällt neben dem berüchtigten Zähneknirschen auch das Zähnepressen. Beide Aktivitäten werden von Betroffenen unbewusst ausgeführt, was es besonders schwierig macht, das Verhalten zu kontrollieren bzw. es sich abzugewöhnen. Ein unbehandelter Bruxismus kann auf Dauer aber zu schweren Schädigungen am Gebiss führen. Wie Sie diesem Verlauf vorbeugen und was Sie gegen das Zähneknirschen unternehmen können, erklären Ihnen die Pluszahnärzte®, Ihre Anlaufstelle für Kieferorthopädie Düsseldorf, im folgenden Beitrag.

Welche Arten von Bruxismus gibt es?

Zunächst ist vom Zähneknirschen, bei dem der Kiefer seitlich bewegt wird, das Zähnepressen zu unterscheiden, bei dem Ober- und Unterkiefer – wie der Name verrät – aufeinander gepresst werden. Doch auch wann der Bruxismus meist zum Vorschein kommt, ist relevant. Während manche Patientinnen und Patienten unter Schlafbruxismus leiden, also nachts knirschen oder pressen, gibt es auch den Wachbruxismus, der tagsüber vorkommt. Bei den meisten Menschen beginnt der Krankheitsverlauf mit einem Schlafbruxismus, der im Laufe der Zeit von einem Wachbruxismus begleitet wird.

Wie entsteht Zähneknirschen?

Von Zähneknirschen und -pressen sind keineswegs nur Kinder betroffen. Laut GFZA (Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik) weist circa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland einen Bruxismus auf – Frauen sind dabei deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Gründe für einen Bruxismus können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Stress
  • Zahnfehlstellungen
  • Fehlerhafte zahnmedizinische Versorgung (zu hohe Füllungen & Kronen, nicht passende Prothesen)

„Verbissen“ und „angespannt“ zu sein, hat für viele Menschen in unserer Leistungsgesellschaft also eine ganz buchstäbliche Bedeutung. Der Stress – ob beruflich oder privat – macht sich als starke Anspannung der Kiefermuskulatur bemerkbar. Doch auch unbehandelte Zahnfehlstellungen sowie Probleme mit Füllungen oder Prothesen können im Mundraum unbewusst stören und so das Zähneknirschen bzw. -pressen auslösen. Welche Ursache in Ihrem individuellen Fall vorliegt, dazu berät Sie Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt Düsseldorf – im Rahmen eines Termins bei den Pluszahnärzten®.

Warum ist ein Bruxismus schädlich?

Wussten Sie, dass beim nächtlichen Zähneknirschen nicht selten Kräfte von circa 80 Kilogramm für bis zu 20 Minuten auf das Gebiss einwirken? Kein Wunder also, dass diese Belastung nicht spurlos an Zähnen und Kiefer vorbeigeht. Die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hat eine Vielzahl an Konsequenzen. Die möglichen Folgen umfassen:

  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis) & Parodontitis
  • Zahnfehlstellungen
  • Abrasionen (Abnutzungen)
  • Lockere bzw. brechende Zähne & Zahnverlust
  • Nacken- & Kopfschmerzen
  • Benommenheit & Schwindel
  • Tinnitus

Welche Behandlung hilft gegen Zähneknirschen?

In jedem Fall ist es für Bruxismus-Patientinnen und -Patienten ratsam, sich zahnmedizinische bzw. kieferorthopädische Hilfe zu suchen. Die Fachkräfte in der Praxis können feststellen, welche Schäden bereits vorliegen und die Ursachen abklären. Je nach individuellem Befund sind dann unterschiedliche Therapieansätze – auch in Kombination – möglich:

  • Schienentherapie
  • Stressabbau
  • Physiotherapie
  • Bewusste Selbstbeobachtung (bei Wachbruxismus)

Wenn Sie häufig mit den Zähnen knirschen, dann unternehmen Sie etwas dagegen: Vereinbaren Sie einen Termin bei den Pluszahnärzten® in Düsseldorf.

Zurück

Einen Kommentar schreiben