Kieferorthopädie

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Seit Juli 2010 gibt es die Zahnarztpraxis von drs Kooijmans, M. Sc. (Kieferorthopädie) bei den Pluszahnärzten. Die Praxis bietet ein breites Behandlungsspektrum im Bereich der Behebung von Zahnfehlstellungen.

Neben verschiedenen Bracket-Systemen werden auch modernste Techniken, wie Invisalign, angeboten.


FAQ - Kieferorthopädie

In unserem FAQ - Kiefertorthopädie beantworten wir häufigsten Fragen über Zähne, Behandlung und unsere Zahnarztpraxis in Düsseldorf.

Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene

Ab welchem Alter sollte man zum Kieferorthopäden?

Bei Kindern hat die Zahnärztin oder der Zahnarzt stets einen Blick darauf, ob sich der Kiefer und die Zahnstellung richtig entwickeln. Sollte es hier Korrekturbedarf geben, erfolgt die Überweisung an eine kieferorthopädische Praxis oder bei entsprechender Qualifikation die Behandlung in der Zahnarztpraxis.

Für die meisten Kinder und Jugendlichen startet die kieferorthopädische Behandlung während der Phase des Zahnwechsels und Kieferwachstums im Alter von 9 bis 14 Jahren. Im Falle von früher auftretenden deutlichen Fehlstellungen können auch jüngere Patienten kindgerecht versorgt werden. Ebenso können Erwachsene unterschiedlichen Alters eine Behandlung anstreben.

Wie funktioniert Kieferorthopädie für Erwachsene?

Im Grunde genommen funktioniert Kieferorthopädie für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Da sich der Kieferknochen bei Erwachsenen jedoch nicht mehr im Wachstum befindet, ist er härter und schwerer zu formen. Eine Korrektur der Zahn- und Kieferstellung bedarf daher mehr Zeit und ist aufwendiger.

Zudem bevorzugen viele Erwachsene eine dezente Art der Zahnspange, beispielsweise eine innenliegende feste Spange oder eine Behandlung mittels Invisalign. Es gilt zu beachten, dass Erwachsene die Kosten einer Behandlung in den meisten Fällen privat zu tragen haben.

Zahnfehlstellungen

Die Praxis von drs Kooijmans befasst man sich mit der Vorbeugung, der Diagnose und der Therapie von Zahnfehlstellungen. Nur sehr wenige Menschen haben ein makelloses Gebiss und Fehlstellungen kommen sehr häufig vor. Zwar stellt nicht jeder schief stehende Zahn ein Gesundheitsproblem dar, aber je nach Ausprägung können Zahnfehlstellungen Erkrankungen wie Karies und Parodontitis begünstigen. Manchmal verursachen schiefe Zähne auch Probleme beim Kauen und Sprechen.

Zahnfehlstellungen korrigieren lassen

Die Korrektur von Zahnfehlstellungen ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen möglich. Zum Einsatz kommen je nach Ausgangssituation beispielsweise herausnehmbare oder festsitzende Zahnspangen. Mit den transparenten Schienen steht auch ein sehr unauffällig, schonendes Verfahren zur Korrektur von Zahnfehlstellungen zur Verfügung.

Sie haben schiefe Zähne oder möchten, dass Ihr Kind später ein optimal funktionierendes Gebiss hat? Sie möchten Ihre Zähne kosmetisch optimieren lassen und in gerade Zähne investieren? Vereinbaren Sie einen Termin in der Zahnarztpraxis drs Kooijmans, M. Sc. (Kieferorthopädie) und fragen Sie nach Korrekturmöglichkeiten bei Zahnfehlstellungen.

Welche Arten von Zahnfehlstellungen gibt es?

Es gibt unterschiedliche Zahnfehlstellungen, die teils auch in Kombination auftreten können. Je nach Befund sind unterschiedliche Therapieformen zu empfehlen. Gängige Zahnfehlstellungen sind:

  • Überbiss
  • Tief- und Deckbiss
  • Vorbiss
  • Engstand
  • Retinierte Zähne
  • Kreuzbiss
  • Offener Biss
  • Zahnlücken
  • Nichtanlage von Zähnen
  • Zahnüberzahl

Wie wirken sich Zahnfehlstellungen auf den Körper aus?

Wie sich Zahnfehlstellungen auf den Körper auswirken, hängt immer davon ab, welche Fehlstellung in welcher Ausprägung vorliegt. Die Probleme, die aus einer Zahnfehlstellung resultieren können, sind vielseitig. Neben einem steigenden Risiko für Karies und Parodontose kann eine Zahnfehlstellung auch zu Polypen und Sprechfehlern führen. Die Folgen beschränken sich jedoch nicht auf den Mund- und Rachenraum. Auch Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Migräne sowie Rückenbeschwerden sind teils auf Probleme im Kiefer zurückzuführen.

Zahnspangen

Welche Arten von Zahnspangen gibt es?

Generell wird zwischen festsitzenden und losen Zahnspangen unterschieden. Während lose Spangen täglich von den Patienten eingesetzt und herausgenommen werden, verbleiben festsitzende Spangen für die gesamte Behandlungsdauer im Mund und werden nur in der Praxis angepasst.

Innerhalb dieser Kategorien gibt es weitere Unterteilungen. Feste Spangen können entweder außen auf den Zähnen oder an der Zahninnenseite liegen. Bei losen Spangen unterscheidet man zwischen Aktiven Platten, Funktionskieferorthopädischen Apparaturen und Schienen, wie zum Beispiel Invisalign-Alignern.

Flächenversiegelung

Die Flächenversiegelung wird vorbeugend bei der Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen angewandt. Die Versiegelung der glatten Flächen sorgt dafür, dass gesunde Zähne auch für die Dauer der Behandlung gesund bleiben und schützt diese vor aggressiven Kariesbakterien.

Festsitzende Zahnspangen erschweren die Zahnpflege

Wird eine festsitzende Zahnspange eingesetzt, dann werden hierfür Brackets auf die Zähne geklebt. Die Klebemethoden und die Brackets sind zwar grundsätzlich nicht schädlich für die Zähne, aber um die Brackets herum entstehen zahlreiche Hohlräume und Unregelmäßigkeiten. Selbst wenn die Zähne, wie vom Kieferorthopäden empfohlen, während der gesamten Behandlungsdauer sorgfältig gepflegt werden, kann es zu unerwünschten Belägen kommen. Die Zähne werden so anfälliger für Karies. Um der Entstehung von Karies vorzubeugen, werden die Flächen daher mit einem Speziallack versiegelt.

Ihnen wurde eine Behandlung mit Brackets vorgeschlagen? Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach einer Flächenversiegelung und freuen Sie sich im Anschluss an die Behandlung über schöne, gerade und gesunde Zähne, die Sie gerne zeigen werden.

Bracket Systeme

Im Rahmen der Behandlung werden zur Korrektur schiefer und ungünstig sitzender Zähne häufig Zahnspangen eingesetzt. Brackets (kleine Halteklammern) sind Teil der festen Zahnspange und werden direkt auf die Zähne geklebt. Die Klebemethoden sind sehr schonend und hinterlassen keine Schäden am Zahnschmelz. Sie können bei der Behandlung mit Zahnspange aus unterschiedlichen Bracket Systemen wählen.

Die verschiedenen Bracket Systeme

Brackets können sowohl an der Außenfläche als auch der Innenfläche der Zähne (Lingualtechnik) angebracht werden. Zudem unterscheiden sich die Bracket Systeme hinsichtlich Material und Bauweise. Es gibt Brackets aus Keramik und Metall. Bei der Bauweise kann man sich für herkömmliche oder selbstligierende Brackets entscheiden.

Schöne, gerade Zähne und ein Leben ohne Schmerzen beim Kauen – mit den verschiedenen Bracket Systemen lassen sich diese Wünsche realisieren. Unsere Zahnärzte® haben viel Erfahrung im Umgang mit der festen Zahnspange und klären Sie gerne über die verschiedenen Bracket Systeme auf.

Invisalign

Eine Zahnspange zur Zahnkorrektur ist nicht für jeden das Mittel der Wahl. Invisalign bietet eine Alternative zur Zahnspange. Bei Invisalign handelt es sich um eine unauffällige, schonende Form der Zahnkorrektur. Für die Korrektur der Zähne wird eine Reihe herausnehmbarer, transparenter Schienen verwendet. Diese Schienen ähneln der Aufbiss-Schiene bei Zähneknirschen und sind auch als „Aligner“ bekannt.

Invisalign – Alternative zur Zahnspange

Mit den transparenten, schonenden Schienen können Zahnfehlstellungen ohne Drähte und Metall korrigiert werden. Die Behandlung mit den Schienen erfolgt schrittweise. Sie tragen jede einzelne Schiene zwei Wochen, dann folgt die nächste. Durch jede Schiene kommen Sie Ihrem Ziel näher. Zum Essen und zur Mundhygiene wird die Schiene herausgenommen. Soll es doch eine feste, aber unsichtbar zur Zungenseite hin verklebte Zahnspange sein, bieten sich die Lösungen von SureSmile an.

Mit Invisalign gelangen Sie Schritt für Schritt zu einem Lächeln, das Sie gerne zeigen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über Ihre Wünsche und erfahren Sie mehr über Invisalign.

Kostenübernahme

Welche Behandlungen werden von der Krankenkasse bezahlt?

Kieferorthopädische Befunde werden in Indikationsgruppen (KIG) von 1 bis 5 eingeteilt. Von gesetzlichen Krankenversicherungen werden für das erste Kind 80 % und für folgende Kinder 90 % der Kosten direkt übernommen, wenn eine Zahnfehlstellung in KIG 3–5 vorliegt. Den Restbetrag bezahlt die Kasse nach einer erfolgreich beendeten Behandlung. Zusatzleistungen und außervertragliche Behandlungen müssen privat finanziert werden.

Für Erwachsene erfolgt nur in seltenen Ausnahmefällen eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse. In den meisten Fällen müssen erwachsene Patienten die Kosten selbst tragen. Gerne beraten die Pluszahnärzte® Sie in diesem Fall ausführlich zu Ihren Möglichkeiten.

Miniimplantate

Miniimplantate unterstützen die Regulierung von Zahnfehlstellungen. Die zahnmedizinischen Implantate dienen dabei einer effektiveren Zahnbewegung. Anders als Implantate für den Zahnersatz verbleiben Miniimplantate nicht dauerhaft im Mund. Ist die Zahnfehlstellung korrigiert, werden diese wieder entfernt.

Miniimplantate bieten viele Vorteile

Der große Vorteil von Miniimplantaten ist, dass durch deren Einsatz größere kieferchirurgische Eingriffe vermieden werden können. Der Einsatz der Miniimplantate kann ambulant erfolgen und gilt als schmerzfrei. Das Implantat verankert sich umgehend nach dem Einsetzen, es sind keine Wartezeiten notwendig. Miniimplantate bieten einen hohen Tragekomfort und behindern auch die Aussprache nicht. Da die Implantate größtenteils aus biologisch-neutralem Titan bestehen, heilen diese gut ein.

Miniimplantate eignen sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Die Regulierung von Zahnfehlstellungen wird deutlich erleichtert

Lingualtechnik

Die Nachfrage nach komfortablen, unsichtbaren, aber wirkungsvollen Lösungen zur Behebung von Zahnfehlstellungen nimmt immer mehr zu. Insbesondere erwachsene Patienten wünschen sich ein System, das ihr Aussehen nicht beeinträchtigt. Unter der Lingualtechnik versteht man die Korrektur von Zahnfehlstellungen mittels einer auf der Innenseite der Zähne angebrachten festen Zahnspange.

Die Lingualtechnik bietet viele Einsatzmöglichkeiten

Bei der Lingualtechnik werden die Brackets und Drahtbögen der festen Spange auf der Innenseite der Zähne angebracht. Dies hat den Vorteil, dass von der Apparatur nichts zu sehen ist. Die Lingualtechnik kann bei Wurzelkippungen, Drehstand von Zähnen sowie Zähnen, die aufgerichtet und in ihrer Position verändert werden müssen, zum Einsatz kommen. Mit der lingualen Zahnspange werden höchste ästhetische Ansprüche erfüllt und auch Erwachsene können sich den Traum optimal ausgerichteter Zähne ohne optische Einschränkungen erfüllen. Sprechen Sie unsere Pluszahnärzte® auf die Lingualtechnik an und lassen Sie sich beraten.

Positioner

Wenn es im Laufe der Behandlung gelungen ist, die Fehlstellung der Zähne zu korrigieren und die Kiefer korrekt auszurichten, so dass die Funktionsbeeinträchtigung des Gebisses behoben und das Ergebnis ästhetisch zufriedenstellend ist, dann möchte man diesen Zustand auch erhalten. Die Korrektur der Zahnfehlstellung hat in der Regel viel Zeit und Mühe gekostet, allerdings ist das Ergebnis direkt nach Entfernen der festsitzenden Apparatur noch nicht stabil. In der Stabilisierungsphase wird daher der Positioner eingesetzt.

Wie wird ein Positioner verwendet

Ein Positioner ist eine Schiene aus transparentem Kunststoff, die individuell für Sie angefertigt wird. Dazu nehmen unsere Mitarbeiter nach dem Entfernen der festen Spange einen Abdruck Ihres Gebisses. Anhand dessen wird dann der Positioner im Labor gefertigt. Zu Beginn der Stabilisierungsphase sollte er außer bei den Mahlzeiten immer getragen werden, später müssen Sie ihn nur noch nachts einsetzen. Weitere Informationen erhalten Sie von unseren Pluszahnärzten®.

Retention

Eine optimale Ausrichtung von Zähnen und Kiefer ist vielen Menschen nicht von Natur aus gegeben. Das Ziel einer kieferorthopädischen Maßnahme ist daher die Veränderung von Zahn- und Kieferfehlstellungen, so dass am Ende ein funktionell und ästhetisch optimales Ergebnis erreicht wird. Die Korrektur ist mit sehr viel Mühe und Zeit verbunden, weshalb das Ergebnis möglichst dauerhaft sein soll. Unmittelbar nach der aktiven Phase der kieferorthopädischen Therapie startet deshalb die Retentionsphase.

Behandlungserfolge sichern

Die Retention dient dem Erhalt der erfolgreichen Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Die Zähne sind im Anschluss an die kieferorthopädische Therapie nicht „fest“, sie können ein Leben lang wandern und in die alte Position zurückkehren. Mit der Retention möchte der Kieferorthopäde die neue Position der Zähne festigen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Besprechen Sie das für Sie beste Verfahren mit Ihrem Pluszahnarzt® und freuen Sie sich auch in Zukunft über Ihr optimiertes Lächeln.

Sportmundschutz

Viele beliebte Sportarten wie Snowboarden, Skifahren, Hockey, Skaten und die zahlreichen Kampfsportarten bergen ein Risiko für schwere Verletzungen an Zähnen und Kiefer. Dabei sind in der Mehrzahl der Fälle die Frontzähne betroffen. Abgeschlagene oder ausgeschlagene Zähne ziehen oftmals eine langwierige Behandlung und Schmerzen nach sich. Mit einem Sportmundschutz können Sie die Gefahr jedoch minimieren.

Welche Vorteile bietet ein Sportmundschutz?

Durch den Sportmundschutz werden Kiefer, Zähne und Gelenke vor Schlägen geschützt und das Verletzungsrisiko wird so geringer. Unsere Pluszahnärzten® passen den Sportmundschutz individuell an das Gebiss des Patienten an und beraten Sie auch hinsichtlich der verschiedenen Möglichkeiten. Dank der optimalen Passform bietet der Sportmundschutz Ihnen außerdem einen hohen Komfort. So können Sie Ihre Lieblingssportart weiterhin genießen und schützen Ihr Lächeln optimal.