Oralchirurgie

Oralchirurgie, Implantologie, Stomatologie

Die Oralchirurgie umfasst ein großes Spektrum von Behandlungen, die operativ durchgeführt werden. Diese Operationen können zum einen Ihre Bissfunktion und zum anderen Ihre Ästhetik verbessern. Die Entscheidung, ob bei Ihnen ein oralchirurgischer Eingriff erforderlich ist, trägt in erster Linie Ihr behandelnder Zahnarzt oder Kieferorthopäde. Zu den grundlegenden oralchirurgischen Operationen gehört die Zahnextraktion, die Weisheitszahnentfernung, die Wurzelspitzenresektion (Apektomie) wurzelgefüllter Zähne, das Setzen von Implantaten, Knochenaufbauverfahren bei substantiellem Verlust im Kieferbereich, die chirurgische Parodontologie und die Kieferhöhlenoperation.

Darüber hinaus ist die Stomatologie (Erkrankungen/Veränderungen der Mundschleimhaut) ein Teilbereich der Oralchirurgie sowie die Traumatologie, die sich speziell mit Zahn- und Kieferschäden, resultierend aus Unfällen, beschäftigt.

Praxen für Oralchirurgie, Implantologie, Stomatologie

Oralchirurgie in der Graf-Adolf-Straße 24

Spezialisten für Oralchirurgie, Implantologie, Stomatologie

Dr. med. dent. Claudia Schoenebeck
leitende Zahnärztin in der Oralchirurgie


Zahn- und Kieferschäden

Bei der Oralchirurgie handelt es sich um ein Teilgebiet der Zahnmedizin. Fachärzte für Oralchirurgie absolvieren im Anschluss an ihr Studium der Zahnmedizin eine Weiterbildung im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie. Oralchirurgen behandeln Schäden an Zähnen und Kiefer.

Die Oralchirurgie umfasst viele Behandlungen

Im Rahmen der Oralchirurgie übernehmen entsprechend fachlich geschulte Zahnärzte beispielsweise die Erstversorgung von Unfällen, die Zahn- und Kieferschäden zur Folge haben. Frontzahntraumata, Frakturen und Weichgewebsverletzungen können behandelt werden. Daneben gehören nicht nur Eingriffe wie die operative Weisheitszahnentfernung, Zahnsanierungen sowie -transplantationen oder das Einsetzen von Zahnimplantaten zum Spektrum eines Oralchirurgen. Er übernimmt auch die Entfernung von Zysten, Wurzelspitzenresektionen, Lippen- und Zungenbändchenkorrekturen oder die regenerative Parodontalchirurgie.
Die Erfahrung und umfassende Ausbildung unserer Zahnärzte mit oralchirurgischer Weiterbildung gibt Ihnen die Sicherheit, auch bei größeren Eingriffen bestens aufgehoben zu sein. Für eine schmerz- und angstfreie Behandlung bieten wir verschiedene Narkosemöglichkeiten an.

Zahnextraktionen

Die Zahnextraktion stellt einen wichtigen Bestandteil der Oralchirurgie dar. Als Zahnextraktion wird ein Eingriff bezeichnet, bei dem der Zahn vollständig entfernt wird. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden.

Wann ist eine Zahnextraktion notwendig?

Die vollständige Entfernung eines Zahnes ist angebracht, wenn der Zahn zum Beispiel durch Karies stark zerstört ist, ein oder mehrere Weisheitszähne gezogen werden müssen oder Zahnfleischerkrankungen weit fortgeschritten sind. Stark beschädigte Zähne sollten nicht im Mundraum verbleiben, da sich nicht nur deren Umgebung entzünden könnte, sondern auch Zysten oder Abszesse bilden sich schnell. Zahnentfernungen erfolgen in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung. Anschließend empfiehlt Ihnen Ihr Zahnarzt eine auf Sie zugeschnittene Mundhygiene.

Die Zahnextraktion kann eine emotionale Belastung darstellen. Wenn Sie Angst vor dem Eingriff haben, sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über die Möglichkeiten einer angstfreien Behandlung. Unsere Pluszahnärzte® bieten beispielsweise Lachgassedierungen und Hypnose an. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt auch über möglichen Zahnersatz.

Zahnimplantate

Ihre eigenen, gesunden Zähne sind grundsätzlich die beste Lösung, wenn es um Ihr Gebiss geht. Allerdings ist die Erhaltung eines Zahns nicht immer möglich. Dann muss er durch angemessenen Zahnersatz kompensiert werden. Als Alternative zu einer Brücke oder einer Prothese bietet sich implantatgetragener Zahnersatz an. Implantate erfüllen höchste Ansprüche an Ästhetik und Funktionalität.

Implantate bieten zahlreiche Vorteile

Implantate kommen echten Zähnen optisch und funktionell nicht nur sehr nahe, sie sind auch schonend für die übrigen Zähne. Anders als bei einer Brücke werden Nachbarzähne durch ein Implantat nicht belastet. Die natürliche, gesunde Zahnsubstanz muss hierfür nicht geopfert werden. Mit einem Implantat und einem darauf befestigten Zahnersatz ist die natürliche Funktion Ihres Gebisses wiederhergestellt. Es kann außerdem Brücken und Teilprothesen Halt geben.

Implantate sind die optimale Versorgung für Ihr Gebiss, wenn ein natürlicher Zahn ersetzt werden muss. Investieren Sie in Ihr strahlendes Lächeln und fragen Sie Ihren Zahnarzt nach implantatgetragenem Zahnersatz.

Weisheitszahnentfernung

Im Vergleich zu den übrigen Zähnen entwickeln sich Weisheitszähne sehr spät. Oftmals brechen sie erst im Erwachsenenalter durch, manchmal auch gar nicht. Aufgrund ihrer Lage im Kiefer und des späten Wachstums führen Weisheitszähne häufig zu Problemen. Es kann zu Entzündungen kommen, Nachbarzähne können beschädigt und andere Zähne verschoben werden. Wenn Weisheitszähne zu einer starken Belastung werden, müssen diese im Rahmen der Oralchirurgie entfernt werden.

Die operative Weisheitszahnentfernung

Die Weisheitszahnentfernung wird operativ vorgenommen und erfolgt in der Regel ambulant. Das heißt, die Operation wird direkt in der Praxis des Zahnarztes beziehungsweise Oralchirurgen durchgeführt. Zumeist reicht eine örtliche Betäubung aus, um den Eingriff schmerzfrei durchführen zu können. Befinden sich die Weisheitszähne allerdings in sehr ungünstiger Lage oder sollen alle vier Weisheitszähne in einer Behandlung entfernt werden, bietet sich eine Vollnarkose beziehungsweise der Dämmerschlaf an.

Gerne bespricht Ihr Zahnarzt mit Ihnen das Vorgehen bei einer Weisheitszahnentfernung und geht auf Ihre Fragen ein. Lassen Sie sich diese Sorgen nehmen.

Knochenaufbauverfahren

In der Zahnmedizin versteht man unter Knochenaufbau verschiedene Verfahren, die dazu dienen, eine bestimmte Stelle oder einen bestimmten Abschnitt im Kieferknochen wieder aufzubauen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von augmentativen Verfahren beziehungsweise einer Augmentation.

Wie wird der Knochenaufbau durchgeführt?

Es gibt verschiedene Verfahren, die dem Knochenaufbau dienen. So kann der Zahnarzt für den hierzu beispielsweise körpereigenes Knochenmaterial des Patienten verwenden. Alternativ wird synthetisch oder natürlich hergestelltes Ersatzmaterial eingefügt. Nach und nach wird dieses dann durch körpereigenen Knochen ersetzt. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, den Knochen zum Wachstum anzuregen, so dass kein zusätzliches Material verwendet werden muss. Genutzt werden Knochenaufbauverfahren bei Zahnextraktionen, der Implantologie, der Parodontologie und nach der Entfernung von Zysten und Wurzelspitzen.

Mit den verschiedenen Knochenaufbauverfahren steht Ihrem Zahnarzt ein breites Spektrum zur Verfügung, wenn Hohlräume in Ihrem Kiefer aufgefüllt und Zahnlücken versorgt werden müssen. Nutzen Sie diese moderne Behandlungsmethode für Ihre optimale Zahnversorgung

Chirurgische Parodontologie

Im Rahmen der chirurgischen Parodontologie werden Eingriffe am Zahnhalteapparat (Parodont) vorgenommen. Das erste Ziel der Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparats besteht darin, Beläge und Bakterien unterhalb des Zahnfleischs zu entfernen. Sind die Bakterien einmal weg, geht die Entzündung zumeist zurück und das Gewebe kann sich erholen. Für ein optimales kosmetisches und funktionales Ergebnis kann zusätzlich ein chirurgischer Eingriff notwendig sein.

Möglichkeiten der chirurgischen Parodontologie

Im Rahmen der chirurgischen Parodontologie sind verschiedene Eingriffe möglich. So haben Oralchirurgen heute das Wissen und die Erfahrung, um verloren gegangene Knochensubstanz wieder aufzubauen und so beispielsweise die Grundlage für Implantate zu schaffen. Zudem lässt sich die Kontur des Zahnfleischs rekonstruieren. Wenn sich das Zahnfleisch im Bereich der Zahnhälse zurückgezogen hat, kann eine solche Korrektur das kosmetische Bild verbessern und Schmerzen durch empfindliche Zahnhälse beseitigen.

Sie sind mit dem Aussehen Ihres Zahnfleischs nicht zufrieden oder möchten bereits entstandene Lücken wieder auffüllen lassen? Sprechen Sie mit unseren Pluszahnärzten® über die chirurgische Parodontologie.

Kieferhöhlenoperationen

Die Kieferhöhle befindet sich oberhalb der Zahnwurzeln des Oberkiefers. Es handelt sich hierbei um eine Nasennebenhöhle, die an die Augenhöhle und die Nasenhöhle grenzt. Die Kieferhöhle ist über einen natürlichen Zugang mit dem Nasengang verbunden. Entzündungen der Kieferhöhle können sowohl von der Nase als auch von den Zähnen ausgehen. Sind die Zähne für eine Kieferhöhlenentzündung verantwortlich, muss der Oralchirurg den Eingriff vornehmen.

Kieferhöhlenoperation – hartnäckige Entzündungen beseitigen

Wenn die medikamentöse Therapie bei einer Kieferhöhlenentzündung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, wird eine Operation durchgeführt. Hierbei öffnet der Oralchirurg die Kieferhöhle und entfernt das entzündete Gewebe. Dabei versucht der Chirurg, die intakten Bereiche der Kieferhöhlenschleimhaut zu erhalten. Die Kieferhöhlenoperation kann je nach Situation in Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Ob eine Kieferhöhlenoperation bei Ihnen notwendig ist, stellt Ihr Zahnarzt durch eine ausführliche Anamnese und Untersuchung fest. Bei unseren Pluszahnärzten® fühlen Sie sich auch bei einem chirurgischen Eingriff bestens aufgehoben.

Stomatologie

Die Stomatologie beschäftigt sich mit der Erkennung und der Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut. Veränderungen der Mundschleimhaut können harmloser Natur sein, es gibt jedoch auch bösartige, lebensbedrohliche Erkrankungen. Aphthen gelten beispielsweise als vergleichsweise harmlose Erkrankung der Mundschleimhaut. Es kann jedoch auch Mundhöhlenkrebs auftreten.

Oralchirurgie und Stomatologie arbeiten eng zusammen

Im Rahmen der Oralchirurgie und der Stomatologie werden Erkrankungen der Zähne, der Kiefer und der Mundschleimhaut diagnostiziert und therapiert. Zu den möglichen chirurgischen Eingriffen gehören Zystenbehandlungen, Sanierung bei Kieferhöhlenentzündungen, operative Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen und das Öffnen von Abszessen. Zudem untersucht der Zahnarzt die Schleimhäute auf Veränderungen und prüft deren Ursache.

Veränderungen im Mundraum sollten Sie immer durch Ihren Zahnarzt abklären lassen. Vereinbaren Sie möglichst frühzeitig einen Termin mit unseren Pluszahnärzten® und gehen Sie der Ursache auf den Grund.

Traumatologie

In der Traumatologie befasst man sich mit allen Verletzungen, die Zähne, Kiefer, Gesicht und Mundhöhle betreffen. Durch einen Unfall, Sportverletzungen oder Stürze können die Zähne verletzt werden. Abgebrochene, teilweise oder komplett ausgeschlagene Zähne sind oftmals die Folge. Hier ist schnelles Handeln angesagt, denn die Oralchirurgen können Ihnen dann noch helfen.

Traumatologie – Zähne retten durch schnelles Handeln

Wenn Ihnen Zähne abbrechen oder ausgeschlagen werden, nimmt Ihr Zahnarzt umgehend Wiederherstellungsmaßnahmen vor. Wird der ausgeschlagene Zahn wieder richtig eingesetzt, kann er in das eigene Gewebe einheilen. Ist das nicht möglich, präsentiert Ihnen der Oralchirurg Alternativen.

Bei einem ausgeschlagenen oder abgebrochenen Zahn sollten Sie nicht zögern und umgehend unsere Pluszahnärzte® aufsuchen. Je schneller wir handeln können, desto größer ist die Chance, dass Ihr Zahn gerettet und erhalten wird.

Wurzelspitzenresektion mit retrograder Wurzelfüllung

Für Zahnschmerzen sind besonders häufig Entzündungen des Zahnmarks verantwortlich. Diese werden von einer sich ausbreitenden Karies und dem damit verbundenen Eindringen von Bakterien ins Zahninnere verursacht. Zumeist können sie aber durch eine Wurzelkanalbehandlung entfernt werden. Heilt die Entzündung nicht aus, kann eine Wurzelspitzresektion mit retrograder Wurzelfüllung notwendig werden.

Was ist eine Wurzelspitzenresektion mit retrograder Wurzelfüllung?

Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Wurzelspitze entfernt. Hierfür ist ein operativer Eingriff notwendig. Anschließend wird der Wurzelkanal gereinigt und von Bakterien befreit. Um den Wurzelkanal bakteriendicht zu verschließen und zu schützen, wird dieser von der Spitze her gefüllt. In diesem Fall spricht man von einer retrograden Wurzelfüllung. Sie dient dem Zahnerhalt.

Nehmen Sie Zahnschmerzen nicht in Kauf, sondern lassen Sie diese von Ihrem Zahnarzt abklären. Unsere Pluszahnärzte® bieten örtliche Betäubungsmittel, Narkosebehandlungen, Hypnose und Lachgas für eine angst- und schmerzfreie Behandlung an.