Kinderzahnheilkunde

Zahnpflege fängt schon bei den Kleinsten an

Milchzähne haben eine wichtige Aufgabe. Sie halten die Stellung für die bleibenden Zähne. Daumenlutschen oder langzeitiger Schnullergebrauch können ebenso zu bleibenden Zahnfehlstellungen führen wie der frühzeitige Milchzahnverlust. Karies am Milchzahn birgt zudem eine hohe Ansteckungsgefahr für die nachkommenden Zähne. Daher sollte die Zahnpflege schon mit dem ersten Zahn beginnen. Gesunde Ernährung und Zähneputzen sind dabei ebenso wichtig wie der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Denn durch den frühzeitigen Beginn mit der Kontrolle wird das Mundaufmachen zu einer Selbstverständlichkeit.

Da Kinder viel toben, kann es immer wieder zu Stürzen kommen, bei denen im schlimmsten Fall Zähne abbrechen oder ausfallen. In solchen Situationen sollte immer direkt der Zahnarzt aufgesucht werden. Übt Ihr Kind eine Kontaktsportart wie zum Beispiel Hockey oder Fußball aus, empfiehlt sich ab dem Durchbruch der bleibenden Frontzähne ein individueller Sportmundschutz, der Verletzungen vorbeugt.

In einer Kinderzahnarztpraxis soll der Besuch auch Spaß machen. Spielerisch und dem Alter und Verhalten des Kindes angepasst, kann den kleinen Patienten so frühzeitig der Weg zu gesunden und strahlenden Zähnen bereitet werden.

In schwierigen Fällen besteht die Möglichkeit der Behandlung unter Vollnarkose mit erfahrenen Kinderanästhesisten.

Praxen für Kinderzahnheilkunde

Kinderzahnarztpraxis
in der Graf-Adolf-Straße 24

Zertifizierte Spezialisten für Kinderzahnheilkunde

Dr. med. dent. Christina Masuck
leitende Kinderzahnärztin

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Flyern 


Ernährungsberatung

Die Gesundheit von Kinderzähnen lässt sich nicht nur durch eine sorgfältige Zahnpflege beeinflussen, auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Es ist bekannt, dass zahlreiche Lebensmittel die Entstehung von Karies fördern und die Zähne durch Säuren in Lebensmitteln geschädigt werden können. Ihr Zahnarzt berät Sie und Ihr Kind gerne bei der Wahl zahngesunder Lebensmittel.

Zahngesunde Ernährung – die richtige Wahl treffen

Bei der zahngesunden Ernährung kommt es nicht darauf an, auf Süßigkeiten komplett zu verzichten, es geht vielmehr um einen sorgsamen Umgang mit zuckerhaltigen Lebensmitteln. Süßigkeiten und Limonaden sollten Kinder nur wohldosiert konsumieren. Zudem gilt es – insbesondere nach säurehaltigen Lebensmitteln - den richtigen Zeitpunkt für das Zähneputzen zu finden. Daneben ist es für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch wichtig, verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in den Speiseplan einzubauen.

Mit der richtigen Ernährung unterstützen Sie die Zahngesundheit Ihres Kindes von Anfang an. Ihr Zahnarzt gibt Ihnen gerne Tipps, wie Sie die Ernährung Ihres Kindes gesund und genussvoll gestalten können.

Zahnpflege

Der Zahnschmelz von Kindern ist wesentlich anfälliger für Karies als der Zahnschmelz von Erwachsenen. Sowohl die Milchzähne als auch die bleibenden Zähne werden leichter durch Karies angegriffen. Was viele nicht wissen: Der Zahnschmelz bleibender Zähne ist erst etwa drei Jahre nach deren Durchbruch ausgereift. Aus diesem Grund ist die Zahnpflege bei Kindern besonders wichtig.

Zahnpflege von Kindesbeinen an

Auch wenn Milchzähne nur wenige Jahre bleiben, darf deren Pflege nicht vernachlässigt werden. Sind die Milchzähne erst einmal von Karies befallen, besteht die Gefahr, dass sich die Erkrankung auf die bleibenden Zähne ausweitet. Milchzähne fungieren zudem als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Beginnen Sie mit der Zahnpflege bei Ihrem Kind, wenn der erste Milchzahn durchgebrochen ist. Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr sollten Sie die Zähne Ihres Kindes zweimal täglich putzen. Ab einem Alter von drei Jahren kann Ihr Kind Schritt für Schritt das Zähneputzen selbst lernen.

Ein schönes, strahlendes Lächeln begleitet Ihr Kind ein Leben lang. Unterstützen Sie Ihr Kind gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt auf dem Weg zu einer sorgfältigen Zahnpflege.

Wechselgebiss

Von einem Wechselgebiss ist die Rede, wenn noch teilweise Milchzähne vorhanden und bereits bleibende Zähne durchgebrochen sind. Milchzähne und bleibende Zähne befinden sich also gleichzeitig im Mund des Kindes. Ab einem Alter von etwa sechs Jahren werden die Milchzähne Ihres Kindes nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt.

Wechselgebiss – sorgfältige Zahnpflege ist wichtig

Ist das Milchgebiss voll ausgebildet, dann besteht es aus zwanzig Zähnen. Die Milchzähne sind Platzhalter für die später bleibenden Zähne und sollten daher sorgfältig gepflegt werden. Etwa um das sechste Lebensjahr herum beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne beginnen zu wackeln und der erste Backenzahn bricht durch. Diese Übergangszeit zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen nennt man in der Fachsprache Wechselgebiss. Da der Zahnschmelz einige Jahre braucht, um auszureifen, sind die Zähne nach dem Durchbruch besonders anfällig und müssen gut gepflegt werden.

Sprechen Sie mit unseren Pluszahnärzten® über die bestmögliche Pflege für das Wechselgebiss Ihres Kindes und legen Sie so frühzeitig den Grundstein für gesunde Zähne.

Milchzahnverlust

Von einem vorzeitigen Milchzahnverlust spricht man, wenn das Kind seinen Milchzahn mehr als ein Jahr vor dem Durchbruch des entsprechenden bleibenden Zahns verliert. Die dadurch entstandene Lücke kann dazu führen, dass andere Zähne sich in diese Lücke schieben und den bleibenden Zähnen den Platz wegnehmen. Auch die Zunge kann sich in die Lücke verlagern und Sprachfehler begünstigen.

Ursachen für einen vorzeitigen Milchzahnverlust

Durch die falsche Ernährung und einen übermäßig hohen Zuckerkonsum kann beim Kind eine Karies entstehen. Zuweilen ist auch das sogenannte „Dauernuckeln“ für den Verlust eines Milchzahns verantwortlich. Daneben kommen auch Unfälle oder Sportverletzungen als Ursache in Frage. Damit die anderen Zähne nicht in die Lücke wandern, wird in der Regel eine Art Platzhalter eingesetzt. Dieser sorgt dafür, dass der bleibende Zahn problemlos seine Position einnehmen kann.

Auch wenn es sich nicht um einen bleibenden Zahn handelt, ein Milchzahnverlust sollte von Ihrem Zahnarzt untersucht und bei Bedarf mit einem Lückenalter versorgt werden. Unsere Pluszahnärzte® sind gerne für Sie und Ihr Kind da.

Bleibende Zähne

Der Kiefer eines Kindes ist zu klein, um die voll ausgebildeten, bleibenden Zähne aufzunehmen. Aus diesem Grund haben Kinder ein Milchgebiss. Dieses Milchgebiss dient als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Der Wechsel vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen erfolgt schrittweise. Die ersten brechen im Alter von sechs bis acht Jahren durch. Dieser Wechsel kann bis zum 16. Lebensjahr andauern.

Bleibende Zähne sind besonders schützenswert

Nicht nur die Milchzähne sollten sorgfältig gepflegt werden, vor allem auch die bleibenden Zähne müssen durch Zahnpflege und Vorsorgemaßnahmen gesund gehalten werden. Die bleibenden Zähne begleiten Ihr Kind im besten Fall ein Leben lang. Mit der richtigen Ernährung, guter Zahnpflege und regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt tun Sie schon viel für die Zahngesundheit Ihres Kindes. Ihr Zahnarzt kann Ihnen zusätzliche Maßnahmen wie eine Fluoridierung, eine Versiegelung der Backenzähne, kieferorthopädische Therapien oder einen Sportmundschutz empfehlen.

Informieren Sie sich über die richtige Zahnpflege für Ihr Kind bei unseren Zahnärzten. Ihr Kind dankt es Ihnen – mit einem strahlenden Lächeln.

Karies

Kinder haben heute deutlich gesündere Zähne als noch vor einigen Jahrzehnten. Aufklärung und eine damit einhergehende verbesserte Mundhygiene haben dazu geführt, dass Karies bei Kindern immer weniger verbreitet ist. Dennoch kann es auch bei Kindern zu ernstzunehmenden Zahnfleischerkrankungen kommen.

Karies muss entfernt werden

Wird Karies bei Ihrem Kind entdeckt, muss diese entfernt werden. Anschließend wird der Zahn mit einer Füllung versorgt. Karies bei Kindern sollte unbedingt behandelt werden, da sie sich am betroffenen Zahn immer weiter ausbreiten und auch andere Zähne befallen kann. Auch wenn es sich um Milchzähne handelt, sollten Sie Ihr Kind unbedingt behandeln lassen. Verbleibt die kariöse Stelle im Mund, können die sogar die Nachfolger der Milchzähne dadurch geschädigt werden.

Für kleine, ängstliche Patienten bieten unsere Zahnärzte auch verschiedene Narkosemöglichkeiten an. Die Sedierung mit Lachgas lässt Kinder die Behandlung von Karies wesentlich entspannter erleben. Für ein angstfreies Erleben von Zahnarztbesuchen von Anfang an steht Ihnen Ihr Zahnarzt zur Seite.

Fissurenversiegelung

Karies entwickelt sich besonders häufig in den Vertiefungen der Backenzähne, den sogenannten Fissuren. Häufig sind diese so klein, dass sie mit der Zahnbürste kaum zu erreichen sind – besonders Kinder haben hier Mühe. Um Karies bei Ihrem Kind vorzubeugen, können Sie beispielsweise dessen Kauflächen versiegelt lassen.

Die Fissurenversiegelung erleichtert die Zahnpflege

Werden die Fissuren nicht gründlich gereinigt, sammeln sich hier Beläge an und die Entstehung von Karies wird begünstigt. Die Fissurenversiegelung ist deshalb eine sinnvolle Prophylaxemaßnahme. Im Rahmen der Behandlung werden die Kauflächen zunächst gründlich gereinigt und trocken gelegt. Anschließend wird ein Kunststofflack auf die Zahnflächen aufgetragen und mithilfe von Licht gehärtet. So werden die Kauflächen geebnet und die Zahnpflege wird einfacher.

Empfohlen wird die Fissurenversiegelung ab dem Durchbruch der Backenzähne. Die Behandlung ist schmerzfrei und bildet eine gute Grundlage für die lebenslange Zahngesundheit Ihres Kindes. Unsere Zahnärzte beraten Sie gerne rund um die Fissurenversiegelung.

Kontrollbesuche

Ein Besuch beim Zahnarzt kann Spaß machen und muss nicht mit Angst und unangenehmen Gefühlen verbunden sein. Kinder stehen dem ersten Zahnarztbesuch zumeist offen gegenüber und begegnen Neuem mit Neugier. Führen Sie Ihr Kind also möglichst frühzeitig an Kontrollbesuche beim Zahnarzt heran.

Kontrollbesuche regelmäßig einplanen

Mit dem Durchbruch der Milchzähne kann der erste Besuch beim Zahnarzt vereinbart werden. Ab einem Alter von zweieinhalb Jahren bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres werden in der Regel drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt. Ab dem sechsten Lebensjahr sollte dann halbjährlich ein Termin vereinbart werden. Bei diesen Kontrollbesuchen werden Zähne und Zahnfleisch untersucht und der Zahnarzt empfiehlt ein individuelles Prophylaxeprogramm.

Unsere Zahnärzte wissen mit der kindlichen Neugier umzugehen und gestalten die Untersuchung gerne spielerisch. Mit regelmäßigen Kontrollbesuchen wecken Sie das Bewusstsein für die Zahngesundheit bei Ihrem Kind.

Kinderanästhesie

Schon in jungen Jahren wird der Grundstein für lebenslang gesunde Zähne gelegt. Kinder sollen früh an die Zahnpflege, die richtige Ernährung und den Besuch beim Zahnarzt herangeführt werden. Damit die Behandlung beim Zahnarzt in positiver Erinnerung bleibt und möglichst angst- sowie schmerzfrei verläuft, bietet die Kinderanästhesie verschiedene Möglichkeiten.

Kinderanästhesie – wann kommt sie zum Einsatz?

Die Kinderanästhesie kann dann sinnvoll sein, wenn ein Kind große Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt hat. Möglicherweise hat es bereits schlechte Erfahrungen gemacht oder schlimme Geschichten von Eltern oder Freunden gehört. Auch bei einem größeren Eingriff kann der Einsatz von Narkosemitteln notwendig sein. Unseren Zahnärzten stehen je nach Ausgangssituation verschiedene Möglichkeiten der angst- und schmerzfreien Behandlung zur Verfügung. Kinder reagieren in der Regel sehr positiv auf die Lachgassedierung, aber auch eine Hypnosebehandlung oder eine Vollnarkose wird angeboten.

Unseren Pluszahnärzten® stehen erfahrene Kinderanästhesisten bei der Behandlung Ihres Kindes zur Seite. So können Sie und Ihr Kind den Zahnarztbesuch entspannt und gelassen erleben.

KFO Früherkennung

Stellen Sie sich auch die Frage, wann bei Ihrem Kind der richtige Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung ist? Bislang galt es als ratsam, mit der Korrektur von Fehlstellungen bis zum Durchbruch aller bleibenden Zähne zu warten. Mit der KFO Früherkennung ergeben sich jedoch neue Möglichkeiten. Die kieferorthopädische Frühbehandlung macht sich das noch zu erwartende Wachstum zunutze.

KFO Früherkennung – Fehlstellungen frühzeitig entgegenwirken

Das Ziel der KFO Früherkennung ist es, Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer so früh wie möglich zu erkennen und diesen entgegenzusteuern. Durch die KFO Frühbehandlung werden optimale Wachstumsvoraussetzungen für die weitere Entwicklung des Gebisses geschaffen. Im Rahmen der kieferorthopädischen Früherkennung werden zudem die Zähne schädigende Angewohnheiten wie das Daumenlutschen näher betrachtet. Eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren zeichnet sich häufig durch einfachere Techniken und eine kürzere Behandlungsdauer aus.

Durch die KFO Früherkennung können weiterführende Therapien vermieden oder dank der zuvor erfolgten Maßnahmen erleichtert werden. Stellen Sie Ihr Kind unseren Zahnärzten vor und besprechen Sie die Möglichkeiten der kieferorthopädischen Frühbehandlung.

Kinder Sportmundschutz

Der Sportmundschutz für Kinder soll die Zähne vor Verletzungen schützen. Bei vielen Sportarten sind vor allem die Frontzähne gefährdet. Durch einen Sportmundschutz können Zahnverletzungen aber verhindert beziehungsweise deutlich reduziert werden.

Der Sportmundschutz wird individuell angepasst

Der Sportmundschutz eignet sich für alle Sportarten, bei denen es zu harten, flächigen Schlägen kommen kann. So ist der Mundschutz beispielsweise bei Sportarten wie Kickboxen, Karate, Squash, Eishockey, Boxen, Ringen, Rugby und Reiten angebracht. Er wird genau an die Zahnreihe angepasst und stört nach einer kurzen Gewöhnungszeit nicht mehr. Dazu nimmt der Zahnarzt Abdrücke von Ober- und Unterkiefer und gibt diese an den Zahntechniker weiter.

Unsere Zahnärzte fertigen den Sportmundschutz individuell für Ihr Kind an. Auf diese Weise passend ausgestattet können Sie Ihr Kind beruhigt seinem geliebten Hobby nachgehen lassen. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt auf den Sportmundschutz für Kinder an und lassen Sie sich beraten.

Narkosebehandlung

Für den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Zahnarzt ist die schmerzfreie Behandlung eine wichtige Voraussetzung. Oftmals ist das Verhältnis zu Zahnärzten durch negative Erfahrungen von Eltern und Freunden bereits belastet. Bei den kleinen Patienten spielt die Narkose daher eine besonders wichtige Rolle.

Schmerzfreie Behandlung unter Narkose

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Kindern eine angstfreie Behandlung beim Zahnarzt zu ermöglichen. Werden die Zähne lediglich kontrolliert, genügen oftmals eine entspannte Atmosphäre und ein freundlicher Umgang mit dem Kind. Für kleinere Eingriffe können Betäubungen wie die Lachgassedierung oder eine Hypnosebehandlung angeboten werden. Muss ein größerer Eingriff erfolgen, kann das Kind auch in Vollnarkose behandelt werden. Hierfür wird ein Anästhesist herangezogen, der auch die Eltern umfassend berät.

Ihr Kind hat Angst vor dem Zahnarzt und möchte sich nicht behandeln lassen? Suchen Sie das persönliche Gespräch mit Ihrem Zahnarzt und sprechen Sie auch die Möglichkeiten der schmerz- und angstfreien Behandlung an. Unsere Zahnärzte gehen einfühlsam auf die Sorgen kleiner Patienten ein.